Langeweile – ein Tip

Das Handelssystem ist natürlich weiterhin short – und wir sitzen weiterhin ohne Position da. Wir warten, wie gestern detailliert beschrieben, auf eine neue Position.

Das möchte ich für einen kurzen Hinweis nutzen: Der Chart und die eingezeichneten Signale sind sicher auf den ersten Blick nicht optimal. Sicher. Aber wenn durch die Regeln fast alle Fehlsignale ohne Position bleiben, dann hebelt das den Gesamtgewinn der Signale enorm. Wer also nachvollziehen möchte, wie dieses DAX-Handelssystem funktioniert, der MUSS sich die Mühe machen, die einzelnen Handelssignale anzuschauen und – was viiiiiel wichtiger ist – das Umsetzen der Regeln danach. Dann kommt man auf einen schönen Gewinn – und sieht, dass Fehlsignale einfach nicht oder nur mit minimalen Verlusten umgesetzt werden. Meistens kommen wir aus solchen Positionen mit+-0 heraus.

Diese Art von Handelssystem hat sich über Jahre bewährt. Ziel ist NICHT, die Hoch. und Tiefpunkte zu finden – das Ziel ist GEWINNE ZU MACHEN und VERLUSTE ZU VERMEIDEN. Keine Charts mit zig Indikatoren und 100 Trendlinien – nein- es soll einfach Geld verdient werden. Punkt. Das funktioniert. Alleine das ist wichtig! Und ab und zu erwischen wir auch mal einen größeren Trend – und da wird dann richtig abgesahnt. Da kommt dann die Trendfolge-Analyse ins Spiel.

Über lange Zeit gesehen gilt für dieses DAX-Handelssystem nur eins – das wichtigste:

 

 

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2 Gedanken zu “Langeweile – ein Tip

  1. Hallo,
    ich finde Ihre Vorgehensweise gut und das System gepaart mit der Disziplin ist für mich eine große Hilfe. Einige Jahre war ich nur mit Intraday Trading per CFD beschäftigt. Es lief auf plus minus Null hinaus. Jetzt Ich würde mich aber freuen wenn Sie mir Tips in Bezug auf die zu handelnden Scheine geben könnten, da ich mich mit Optionsscheine än und Etfs nicht so gut auskenne. Ich erwarte keine Scheinempfehlung. Nur Hilfestellung in Bezug auf die Auswahlkriterien.
    Vielen Dank und bitte weiter so eine tolle Unterstützung..
    Hochachtungsvoll Stek

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    1. Hallo – und vielen Dank für den Kommentar!
      Eigentlich wollte ich Kommentare erst ab Oktober zulassen, aber ich antworte Ihnen sehr gerne 🙂
      Grundsätzlich sehe ich die Börse als ein Instrument an, das Teil der Geldumverteilungsmaschine von unten nach oben ist – zumindest für Kleinanleger und Kleinspekulanten. Daytrading kann erfolgreich sein, aber die Masse verliert in diesem Geschäft – Nerven, Geld und manches Mal auch die Existenz. Ich sage nicht „Finger weg“ vom Daytrading – aber die Risiken müssen jedem bewusst sein.
      Lieber mit Geduld und Disziplin an die Börse herangehen – auf Dauer ist das die beste Methode!
      Risiko die zweite: Finger weg von allen Investments, die eine Nachschusspflicht beinhalten – wo Sie also mehr verlieren können als den ursprünglichen Einsatz! Besonders bei Übernacht-Positionen (Over-Night-Positions) kann das fatal enden! Wer am Tag vor dem BREXIT im DAX mit Futures oder ETFs long war, der war am nächsten Tag finanziell TOT – Nachschusspflichten des Brokers / der Bank. Daher: Finger weg von Futures und CFDs! (Ich nutze den DAX-Future NUR für die Berechnung der Signale und für die Charts – NIEMALS als Anlagevehikel!)
      Optionsscheine sind mir in der Berechnung ihres fairen Wertes zu kompliziert – Black-and-Scholes-Modell, Restwert, Zeitwertverlust, Unterschied zwischen amerikanischen und europäischen Optionsscheinen, Alpha, Beta – und Gamma-Werte etc etc – nein danke!
      Übrig bleiben schlichte ETFs auf den DAX (auch gehebelt) oder – meiner Meinung nach besser – ko-Optionsscheine, diese aber mit kleinem Hebel.
      Bei ONVISTA gibt es einen brauchbaren Zertifikate-Rechner: http://www.onvista.de/zertifikate/suche/vergleich.html
      Unter „Zertifikate-Typ“ wählen Sie „Knock-Outs“ und als Basiswert den „DAX“ aus. Und natürlich ob Call oder Put. Und aus der Liste wählen Sie dann einen ko-Schein aus – aber hüten Sie sich vor Spekulationen – arbeiten Sie mit geringem Hebel (1 bis ca. 4 – der aktuelle Hebel ist in der Ergebnisliste immer mit aufgeführt, ausserdem Restlaufzeit beachten und evt. auch das Emittentenrisiko!) und nur mit einem Teil Ihres Depots – Money-Management ist überlebensnotwendig!
      Dieses ist die für mich sinnvollste und auch relativ konservative Vorgehensweise. Die Entscheidung liegt natürlich zu 100% bei Ihnen – es ist Ihr Geld – aber aus meiner Erfahrung heraus ist dieser Ansatz konservativ und vertretbar. Und in den kommenden (sicher chaotischen) Jahren mit starken Schwankungen und unberechenbaren Bewegungen an der Börse halten Sie Ihr Risiko relativ klein.
      Herzliche Grüße und viel Erfolg! 🙂

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